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Festung Fredriksten

Festung Fredriksten

Die Festung wurde gebaut, um die frühere Grenzbefestigung Båhus zu ersetzen, die 1658 von den Schweden übernommen wurde. Der Baumeister war der niederländische Ingenieuroffizier Willem Coucheron. Die Hauptfestung besteht aus einem dem Berge angepassten unregelmäßigem Fünfeck, der Zitadelle. Zur Festungsanlage, die insgesamt ca. 60 Hektar deckt, gehören auch drei kleinere Außenwerke: Gyldenlove, Stortrnet und Overberget.

Die Bauarbeiten begannen 1661. Im Jahre 1701 stand die Festung dann hauptsächlich in ihrer endgültigen Form da.

In der Zitadelle befinden sich Magazine, die alte Kommandantenwohnung, Kasernenräume, Backhaus, Brauerei, sowie eine Reihe von Kasematten. An der Westmauer befinden sich die drei für das überleben so wichtigen Brunnen. Einen von ihnen kann man in der Brauerei sehen. Von der Brauerei wird angenommen, dass sie eine Tageskapazität von ca. 2000 Litern Dünnbier hatte. Die Tagesration für einen Soldaten schätzt man auf etwa 2,5 Liter. Das fertige Bier hielt sich nicht länger als 2-3 Wochen frisch, deshalb war ständiges Brauen notwendig. Die Munition wurde im großen und kleinen Pulverturm gelagert. Die Kanonen befanden sich oben auf den Bastionen. Gut hundert Geschützstücke gehörten zur Anlage.

In Kriegszeiten zählte die Besatzung um 1000 Mann, in ruhigeren Zeiten zwischen 100 und 400 Mann.

Die Festung war Schauplatz vieler Kampfhandlungen. Sechs Mal wurde sie angegriffen, aber nie erobert. Weltbekannt wurde Fredriksten in den Jahren 1716 und 1718 durch die Angriffe des Schwedenkönigs Karl XII. Der König fiel am 11. Dezember 1718 vor der Festung.

Im Jahre 1905, vor der Auflösung der Union zwischen Norwegen und Schweden, rüstete sich die Festung das letzte Mal zum Kampf. Seitdem wird sie nur noch als kriegshistorisches Denkmal instand gehalten. Im Laufe der Zeiten ist Fredriksten Standquartier für verschiedene Stäbe und Regimenter gewesen. Militärische Ausbildung hat hier reiche Traditionen. Die ersten Schulen wurden im Jahre 1760 gegründet. Jetzt erhalten die Verwaltungsoffiziere des Heeres hier ihre Spezialausbildung. Die Kommandantschaft existiert seit 1661 als der erste Kommandant von Fredriksten ernannt wurde. Die meisten Magazine und Gewölbe enthalten heute Museen. Auf dem Festungsgebiet befindet sich auch der einzige Campingplatz von Halden. Die einzigartige Anlage, die spannende Geschichte und naturschöne Umgebungen machen die Festung zu einem beliebten Reiseziel. Auf den großen Flächen in und vor der Festung finden alljährlich eine Reihe von zivilen Veranstaltungen statt. Abends stehen die Festungsfassaden unter Flutlichtbeleuchtung.

Öffnungszeiten: Woche 20-32    tägl. 10°°-17°°
Eintritt Museum: Erw. 40,- NOK      Kinder 10,- NOK      Außenanlagen frei
Informationen:

www.haldentourist.no

Värmland | Oslo | www.dalslandskanal.se

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